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Der Hook: die ersten zwei Sekunden

Wenn die ersten zwei Sekunden nicht sitzen, ist der Rest deines Videos egal. Niemand sieht ihn.

7 Minuten Lesezeit

Der Daumen bewegt sich schneller als jede Argumentation. Was in den ersten beiden Sekunden passiert, entscheidet, ob überhaupt jemand erfährt, worum es geht.

Das ist der Grund, warum Marken zunehmend nicht ein Video bestellen, sondern eines mit drei Einstiegen. Sie wollen testen, welcher zieht.

Was ein Hook leisten muss

Genau eine Sache: verhindern, dass weitergescrollt wird.

Er muss nicht erklären, nicht verkaufen, nicht sympathisch sein. Er muss aufhalten. Alles Weitere kommt danach.

Ein Hook ist keine Einleitung. Wer mit „Hi Leute, heute zeige ich euch…" anfängt, hat die zwei Sekunden bereits verbraucht.

Muster, die zuverlässig funktionieren

Das sind keine Formeln zum Abschreiben, sondern Richtungen. Die Formulierung muss aus deinem Mund kommen, sonst klingt sie falsch.

Was fast immer scheitert

Warum drei Varianten mehr wert sind als drei Videos

Eine Marke, die drei ähnliche Videos bekommt, hat drei Videos. Eine Marke, die ein Video mit drei verschiedenen Einstiegen bekommt, hat einen Test.

Sie kann alle drei gleichzeitig ausspielen und nach zwei Tagen sehen, welcher Einstieg die Leute hält. Das ist deutlich mehr wert — und deshalb ist ein zusätzlicher Hook einer der bestbezahlten Handgriffe überhaupt.

Damit der Test etwas taugt, müssen sich die Varianten wirklich unterscheiden. Drei Formulierungen derselben Idee sind kein Test, sondern dreimal dasselbe.

Nimm für jede Variante einen anderen Ansatz: einmal das Eingeständnis, einmal das Ergebnis zuerst, einmal den Widerspruch. Dann weiß die Marke hinterher etwas.

Praktisch beim Dreh

Was du mitnehmen solltest